Hallo Welt,
ich habe jetzt irgendwie schon länger nicht mehr geschrieben, weil ich unbedingt ein paar andere Dinge erledigen musste, unter anderem ein paar Bücher fertig lesen. Hier kommt die erste Rezension: Liberty 9 - Sicherheitszone von Rainer M. Schröder.
Es geht um ein Mädchen namens Kendira, dass in einer Art Dorf lebt (Liberty 9) und dort einen sehr hohen Rang bekleidet. Sie bekommt eine sehr gute Ausbildung, u.a. Kampftraining, Maschinenbau und so Zeug wie Klettern, und ist überzeugt, dass das alles einem höheren Zweck dient zu dem sie auserwählt wurde. Allerdings gibt es auch einige viele, die es nicht so gut getroffen haben, und die jetzt als sogenannte Servanten, Sklaven ähnliche Diener, ihr Dasein fristen. So einer ist auch Dante, der es schließlich schafft Kendira aufzurütteln und sie zu überzeugen mit ihm aus der "Sicherheitszone", die wohl eher eine Art Gefängnis ist, zu fliehen. Allerdings will Kendira auch ihre anderen Freunde mitnehmen.
Meine Meinung:
Pros:
1. Die Geschichte. Ich fand die Idee an sich eigentlich sehr gut. Ich lese persönlich sehr gerne so Zukunftsgeschichten, aber was mich hier wiederum gestört hat ist, dass sehr viele Fragen nicht beantwortet werden. Allerdings gibt es einen Zweiten Band, der angeblich alles beantwortet. Auch wird die Idee meiner Meinung nach nicht hinreichend ausgeschöpft, aber vllt ja im zweiten Teil...
2. Bestimmte Szenen. In sämtlichen Klappentexten die ich finden konnte, wird eine weiter Person - die eigentlich sehr wichtig ist wie ich finde - überhaupt nicht erwähnt. Nämlich Carson. Er ist ein Typ, der aus den selben Verhältnissen kommt wie Kendira und (groooße Überraschung: genau wie Dante) in sie verliebt ist. Ich finde manche Szenen, in denen beschrieben wird, wie er sich um sie bemüht, richtig süß.
3. Cover. Das ist jetzt eigentlich ein kleiner Punkt, aber ich muss jetzt einfach erwähnen, dass ich das Cover richtig cool finde. Ich finde Cover und Titel bei einem Buch irgendwie schon auch wichtig, weil sie ja das sind, was einem als erstes ins Auge fällt und einen in der Buchhandlung überhaupt dazu bewegt, ein Buch erstmal in die Hand zu nehmen. Obwohl man bedenken muss, dass es ziemlich viele Bücher gibt, die sehr schön sind, aber unpassende und/oder hässliche Cover bzw. Titel haben.
Cons:
1. Schreibstil. Der Schreibstil, war irgendwie komisch, finde ich. Ich weiß grad nicht wie man das nennt, wenn es keinen Ich-Erzähler gibt, sondern der Autor wie "Gott" ist und so aus der Vogelperspektive beschreibt, aber trotzdem nur die Gefühle und Gedankenwelt einer Hauptperson kennt. - Hätte ich mal besser im Deutschunterricht aufgepasst :D, vllt mache ich nach den Ferien einen Nachtrag, wenn ich meine Deutschlehrerin danach gefragt habe. - Aber was mich wirklich genervt hat ist, dass der in ein paar Kapiteln plötzlich die Person gewechselt hat, man aber erstens, bis zum ende nicht erfährt wer diese Person ist, und es zweitens, schwer ist, sich so in Kendira hineinzuversetzen.
2. Sprünge. Manchmal hat Kendira schön viel nachgedacht und man hatte das Gefühl, genau zu wissen, warum sie reagiert wie sie eben reagiert. Aber manchmal hat sie das gar nicht gemacht und man hat ein bisschen das Gefühl, dass der Autor da beim schreiben eine Pause eingelegt hat, und nicht mehr so richtig weiß, was er als letztes geschrieben hat und aus versehen in der Handlung ein bisschen zu weit hinten wieder ansetzt. Versteht ihr? Es sind so kleine Sprünge die nicht gerade gut dazu beitragen, dass man das Buch gut Versteht.
3. Rechtschreibung und Satzbau. Meine Güte, es sind mir in einem Buch noch nie so viele Rechtschreibfehler und Satzbau-Fehler aufgefallen! Entweder überlese ich die sonst, oder in dem Buch waren einfach unglaublich viele. Oft ist es, als hätte da nur jemand die Autokorrektur angehabt während dem schreiben und dann sind durch Tippfehler andere Wörter entstanden als geplant waren. Außerdem war der Satzbau manchmal so komisch, dass man regelrecht über die Wörter stolperte und und den Satz mehrmals lesen musste bis man ihn verstanden hatte. (Das kann jetzt natürlich auch einfach an mir liegen, aber vllt geht des anderen ja auch so.)
4. Informationsflut. Am Anfang bin ich nur sehr schwer in das Buch reingekommen, weil eine regelrechte Informationsüberflutung statt fand. Das Buch beginnt quasi mitten in der Handlung und es kommen so viele neue Begriffe vor, von denen man nicht weiß was sie a) bedeuten und b) ob sie wichtig sind und c) ob man sie sich unbedingt merken muss. Das hat dazu geführt, dass ich eigentlich alles überschlagen hab und mir gedachte habe, wenn ich was nicht kapiere Blätter ich noch mal zum Anfang zurück und lese den noch mal.
5. offene Fragen. Dieses Buch lässt gefühlte eine Million fragen offen und das nervt schon irgendwie. Ich mein, gut, es gibt einen zweiten Teil, aber wie ihr an meinen vielen Cons sehen könnt, bin ich komischerweise gar nicht so wirklich geneigt, den zweiten Band zu lesen. Was mich außerdem aufregt ist, dass Kendira ja eigentlich zwischen den beiden Jungs (Carson und Dante) steht, aber eigentlich nie auf die Idee kommt, sich Gedanken darüber zu machen, welchen sie jetzt eigentlich haben will. (Achtung Spoiler: sie küsst beide ziemlich zeitgleich, fühlt bei Dante dieses berauschende Kribbeln aber bei Carson nicht so richtig, weshalb eigentlich schon klar ist, dass sie Dante wählen wird, allerdings ist sie sich ganz und gar nicht im klaren darüber, macht sich aber auch keine Gedanken.)
--> Fazit: Ein äußerlich schönes Buch, das nicht so recht hält was es verspricht, da die Idee nicht ausgeschöpft wird und es wäre auch ganz schön gewesen, wenn der Korrektur Leser sich etwas mehr Mühe gegeben hätte. Ich persönlich kann mit dem Buch nicht so viel Anfangen & würde es nicht unbedingt weiterempfehlen.
Fakts:
Erscheinungsdatum: August 2012
Preis: 18;99 €
Seiten: 490
Originaltitel: -
Alles Liebe und möge das Glück stets mit euch sein,
Nano
Freitag, 29. März 2013
Dienstag, 26. März 2013
Die Teeprinzessin
Hallo Welt,
Und hier kommt noch eine Rezension, Langeweile lässt grüßen :) Okay zugegeben, langsam bin ich echt süchtig. Buch: Die Teeprinzessin von Hilke Rosenboom
Es geht um ein Mädchen namens Betty. Das Buch spielt in Jahre 1859 zur Zeit der Opium Kriege in China. Betty liebt Tee und hat eine unglaublich feine Nase. Durch eine Reihe unglücklicher Ereignisse muss bzw. darf Betty eine Reise antreten. Auf dieser Reise trifft sie ihren geliebten John Fracis Jocelyn immer mal wieder, der - wie sollte es anders sein - Teehändler ist. Sie ist überglücklich als sie ihn trifft, da sie ihn dann aber sieht wie er eine andere Frau umarmt, reist sie schnell wieder ab und macht eine sehr sehr lange, abenteuerliche Reise durch ganze Welt um das ursprüngliche Ziel ihrer Reise alleine zu erreichen.
Rezension:
Pros:
1. Die Geschichte. Die Geschichte ist unglaublich süß. Das muss man einfach so sagen. Eine andere Beschreibung gibt es einfach nicht.
2. Die Charaktere. Betty ist ein liebeswertes Geschöpf und man muss einfach wissen wie ihre Geschichte ausgeht. Die Autorin Hilke Rosenboom schreibt so unverfänglich über die verschiedene Charaktere, dass es fast so scheint als würde man die Leute selbst kennenlernen.
Cons:
1. Realität. Leute, ich sags nur ungern, aber die Geschichte ist einfach insgesamt so unrealistisch, dass es schon fast wieder komisch ist :) Das sie diese Reise vor allem mit der kompletten Menge Tee, die sich auf zig Kisten bezieht, übersteht, ist so unrealistisch!
Fazit:
--> Das Buch ist total süß und wunderbar leicht zu lesen. Man kann es sanft auf einen Rutsch durchlesen ohne das es sich zu lange zieht. Wenn man sich voll auf die Geschichte einlässt und sich nicht daran stört, dass diese extremst unrealistisch ist, ist es eine gelungene Reise-Abenteuer-Freundschaft-Liebes Geschichte.
Fakts:
Erscheinungsdatum: Januar 2010
Preis: Paperback 8,95
Seiten: 448
Originaltitel: Die Teeprinzessin (--> deutsche Autorin)
Und hier kommt noch eine Rezension, Langeweile lässt grüßen :) Okay zugegeben, langsam bin ich echt süchtig. Buch: Die Teeprinzessin von Hilke Rosenboom
Es geht um ein Mädchen namens Betty. Das Buch spielt in Jahre 1859 zur Zeit der Opium Kriege in China. Betty liebt Tee und hat eine unglaublich feine Nase. Durch eine Reihe unglücklicher Ereignisse muss bzw. darf Betty eine Reise antreten. Auf dieser Reise trifft sie ihren geliebten John Fracis Jocelyn immer mal wieder, der - wie sollte es anders sein - Teehändler ist. Sie ist überglücklich als sie ihn trifft, da sie ihn dann aber sieht wie er eine andere Frau umarmt, reist sie schnell wieder ab und macht eine sehr sehr lange, abenteuerliche Reise durch ganze Welt um das ursprüngliche Ziel ihrer Reise alleine zu erreichen.
Rezension:
Pros:
1. Die Geschichte. Die Geschichte ist unglaublich süß. Das muss man einfach so sagen. Eine andere Beschreibung gibt es einfach nicht.
2. Die Charaktere. Betty ist ein liebeswertes Geschöpf und man muss einfach wissen wie ihre Geschichte ausgeht. Die Autorin Hilke Rosenboom schreibt so unverfänglich über die verschiedene Charaktere, dass es fast so scheint als würde man die Leute selbst kennenlernen.
Cons:
1. Realität. Leute, ich sags nur ungern, aber die Geschichte ist einfach insgesamt so unrealistisch, dass es schon fast wieder komisch ist :) Das sie diese Reise vor allem mit der kompletten Menge Tee, die sich auf zig Kisten bezieht, übersteht, ist so unrealistisch!
Fazit:
--> Das Buch ist total süß und wunderbar leicht zu lesen. Man kann es sanft auf einen Rutsch durchlesen ohne das es sich zu lange zieht. Wenn man sich voll auf die Geschichte einlässt und sich nicht daran stört, dass diese extremst unrealistisch ist, ist es eine gelungene Reise-Abenteuer-Freundschaft-Liebes Geschichte.
Fakts:
Erscheinungsdatum: Januar 2010
Preis: Paperback 8,95
Seiten: 448
Originaltitel: Die Teeprinzessin (--> deutsche Autorin)
Montag, 25. März 2013
Blutbraut
Hallo Welt,
da ich Ferien habe und deshalb nicht so viel anderes zu tun habe, habe ich gerade Zeit für eine weitere Kritik. Ich nehme mir jetzt ein ganz anders Buch als letztes mal vor: Blutbraut von Lynn Raven
Es geht um ein Mädchen, dass eigentlich in einer ganz normalen Welt lebt, also heutige Zeit, heutiges Amerika, allerdings mit dem kleinen aber feinen extra, dass es sogenannte Hexer gibt. Diese Hexer brauchen, wenn sie eine bestimmte Menge an Macht haben eine sogenannte Blutbraut, damit sie nicht zu Monstern (Nosferatu) werden. Lucinda ist so eine Blutbraut, hat aber wahnsinnige Angst davor, da ihr Hexer ja dann (wie sie glaubt) in einer schmerzhaften Prozedur ihr Blut trinken wird und so weiter. Deshalb läuft sie die ganze Zeit vor ihrem Hexer Joaquin weg. Kurz gesagt, sie kommt schließlich doch zu ihm, und es ist alles nicht so schlimm wie gedacht und er ist eigentlich recht normal, bis auf den Punkt, dass er sich langsam in ein Monster verwandelt und nur sie das verhindern kann, was sie ja aber auf keinen Fall will. Dann fühlt sie sich aber doch zu ihm hingezogen, und als sie merkt, dass sie ihm doch helfen will, da ist es eigentlich schon zu spät.
Meine Kritik:
Pros:
1. Die Szenen. Was mir gefallen hat, waren vor allem die zahlreich vorhandenen schönen Szenen. Durch das Cover (komme später dazu) und dem Titel (ebenfalls später) denkt man ja an ein eklig brutales Buch, das ist aber kein bisschen so. Es gibt zum Beispiel eine Szene in der ihr der "Rennstall" gezeigt wird, und sie erwartet Pferde, bekommt aber Autos zu sehen. Und während er über Geschwindigkeiten und Tuning und so was redet, versteht sie gar nichts, außer das die Autos schnell sind und welche Farbe sie haben. Die Szene ist zum Beispiel einfach göttlich geschrieben.
2. Die Geschichte. Ich finde die Geschichte, von der Idee her schön ausgesucht, und es sind so viele Details "verwurstet" dass man sich das ganze sehr gut vorstellen kann. Es gibt eine Menge zu entdecken und Lucinda denkt auch sehr viel nach, weshalb ihre Reaktionen auch schön nachvollziehbar sind. Man merkt einfach richtig, dass das Buch mit viel Liebe geschrieben ist.
Cons:
1. Die Länge. Versteht mich nicht falsch, ich liebe es wenn ein Buch schön lang ist und man es schön lange auskosten kann, aber es sollte eben auch nicht zu lang sein. Und bei diesem Buch ist es am Ende, ein bisschen blöd, weil Lucinda sich an alte Verhaltensweisen festklammert und man ein bisschen das Gefühl hat, eigentlich müsste sie sich schon längst entschieden haben und das ganze ist nur so geschrieben, damit das Ende dramatischer wirkt, versteht ihr was ich meine?
2. Cover und Titel. Ich finde das Cover sieht richtig furchtbar aus! Es ist so düster, und diese blutige Träne, igitt (!) so ist das Buch doch gar nicht! Das Cover soll ja auf das Buch neugierig machen, aber das tut es meiner Meinung nach gar nicht. Ich finde den Titel eigentlich nicht schlecht. Ich meine, darum -also um diese Blutbraut-Geschichte - geht es ja. Aber in Verbindung mit dem Cover kommt es rüber als wäre das Buch total brutal oder morbide oder so. Das ist es aber nun mal nicht!
--> Fazit: Das Buch ist schön geschrieben, liebevoll mit Details ausgeschmückt, ist am Ende nur leider ein bisschen zu gezogen für meinen Geschmack. Das Cover ist - meiner Meinung nach - nicht gut gewählt. Trotzdem Lesenswert. :)
Fakts:
Erscheinungsdatum: Oktober 2011
Preis: broschiert 14,99 €
Seiten: 736
Originaltitel: -
Alles Liebe und möge das Glück stets mit euch sein,
Erscheinungsdatum: Oktober 2011
Preis: broschiert 14,99 €
Seiten: 736
Originaltitel: -
Alles Liebe und möge das Glück stets mit euch sein,
Nano
Die Beschenkte
Hallo Welt,
hier kommt meine erste Kritik.
Es geht heute mal um eins meiner liebsten Bücher: Die Beschenkte von Kristin Cashore.
Es geht um ein Mädchen, oder eher eine junge Frau, namens Katsa. Sie lebt in einem Königreich, dass in einem (erfundenem) Land liegt, in einer Zeit die eher mittelalterlich anmutet. Das besondere ist jetzt, dass es in diesem Land sogenannte Beschenkte gibt. Diese Menschen erkennt man daran, das sie zwei verschieden farbige Augen haben (nennt man übrigens Heterochromie) und jeder dieser Menschen hat eine besondere Gabe. Etwas, dass er besonders gut kann. Das kann alles mögliche sein, Kochen, Klettern, Kämpfen, oder auch etwas total Unnützes wie den Mund besonders weit öffnen können. Unsere Katsa, hat die Gabe des Tötens und ist die Nichte des Königs. Sie kämpft unglaublich gut und muss für ihren Onkel, den König, der ziemlich brutal ist, den Auftragskiller spielen. Dann lernt sie einen anderen Beschenkten kennen, der ein Prinz aus einem anderen Königreich ist. Er schaut selbstverstänlich atemberaubend gut aus :) und die zwei verlieben sich natürlich. Das ist allerdings nicht alles, die zwei beginnen eine abenteuerliche Reise durch die Königreiche um ein grausames Verbrechen aufzudecken und so wird die Geschichte nicht dieses Verliebtes-Pärchen-Allerwelts-Einerlei sondern hat was richtig Tiefgründiges mit Spannung bis zum Ende.
Da wären wir auch schon beim zweiten Punkt: Die Kritik
Pro:
1. Die Personen. Katsa ist eine Charakter mit vielen Seiten. Ich weiß nicht recht wie ich das beschreiben soll. Man kann als Autor in ein Buch schreiben "Sie ist aufbrausend". Dann weiß der Leser, dass die Person aufbrausend ist, kann es aber nicht wirklich fühlen. Oder man kann als Autor, zwischen den Zeilen durchblicken lassen, dass die Person aufbrausend ist, indem man sie aufbrausend handeln lässt. Versteht ihr was ich meine? Es geht darum, dass Katsa nicht nur beschrieben wird, sondern, dass das Geschriebene in deinem Kopf einen bunten, fülligen, frischen, 3D Film ablaufen lässt.
2. Die Idee. An sich finde ich die Idee einfach gut. Die Idee mit den Beschenkten. Allerdings ist das ja eigentlich eine eher kleine Idee, ein kleines "Drauflegsel" auf die Teile der Geschichte, die theoretisch wirklich möglich sind. Ich finde Kristin Cashore hat diese Idee wunderbar ausgeschöpft und wirklich was draus gemacht.
3. Die Details. Kristin Cashore schafft es, mit einem Satz ein Bild in deinem Kopf zu erschaffen. Es ist wie Zauberei. Dabei schreibt sie einfach nur die Wahrheit. Sie schafft es mit einfachen Worten, Szenen einzufangen, die so wahr sind, so natürlich. Kurzes aber einschlägiges Beispiel: Bo sagt Katsa, dass er sich in sie verliebt hat:
"Und was ich fühle? Ist das nicht wichtig?" Er sagte es so kleinlaut, so unerwartet kleinlaut angesichts ihrer Bitterkeit, dass es sie beschämte. Sie setzte sich ihm gegenüber. "Bo! Verzeih mir! Natürlich ist es wichtig. Du kannst mir alles sagen, was du empfindest." Er schien plötzlich nicht zu wissen was er sagen wollte. Schaute in seinen Schoß und spielte mit seinen Ringen. Er holte tief Luft und rieb sich den Kopf, und als er ihr wieder das Gesicht zuwandte, hatte sie das Gefühl seine Augen wären nackt, sie könne direkt durch sie hindurch ins Licht seiner Seele sehen. Sie wusste was er sagen würde.
4. Der Schreibstil. Der Schreibstil ist, wie ihr vllt an dem Auszug gemerkt habt, nicht sehr modern. Aber ich finde nicht, dass das der Geschichte einen Abbruch tut. Er passt genau zu der Zeit und der Situation. Außerdem ist es eine sehr spannende Geschichte, die man schon nach kürzester Zeit gar nicht mehr weglegen möchte.
Cons:
1. Der Anfang. Mein eigentlich einziger Contra-Punkt ist der Anfang, weil natürlich muss man irgendwo eine Geschichte anfangen, ist ja logisch, und ehrlich gesagt, weiß ich auch nicht was man jetzt konkret besser machen könnte, aber ich finde, dass man, wenn man das Buch jetzt ganz neu anfängt, einen ein bisschen holprigen Start hat. Da muss man sich ein bisschen durchbeißen. Es wird alles geklärt und so, aber natürlich muss man erst mal ein bisschen Info bekommen und das ist dann alles etwas schwer verdaulich, wenn ihr versteht was ich meine. Es sind so viel Namen und Daten und Fakten und Pipapo auf einmal, dass man manchmal denkt, gleich kommt alles zu den Ohren wieder raus.
2. Das Ende. Ich kann jetzt schlecht, viel über das Ende herziehen, denn das Ende ist, wenn ich ehrlich bin, gut gewählt. Es ist realistisch und alles, aber es ärgert mich einfach jedesmal wenn ich mein Lieblingsbuch durchgelesen habe, dass es überhaupt ein Ende gibt :) Ich weiß, das ist ein richtig schlechter Contra Punkt, aber ich würde meistens gerne einfach noch mehr über die zwei Lesen. Noch mehr erleben :)
--> Mein Fazit: Ein wunderbares Buch. Mit Tiefgang und Gefühl, einer ausgeschöpften Idee. Mit einem schönen Schreibstil und einem Anfang, bei dem es sich lohnt sich durchzubeißen.
Ich merke gerade, das ich vielleicht ein anderes Buch hätte wählen sollen, für meine erste Kritik. Denn jetzt könnte man denken, ich schreibe hier Lobeshymnen auf meine Lieblingsbücher. Aber das ist nicht so. Ich werde es beweisen. Also gebt mir eine Chance und lest noch ein paar weitere Kritiken :)
Fakts:
Erscheinungsdatum: September 2009
Preis: gebunden 19,90 €, Paperback 9,99 €
Seiten: 493
Originaltitel: Graceling
Alles Liebe und möge das Glück stets mit euch sein,
Nano
hier kommt meine erste Kritik.
Es geht heute mal um eins meiner liebsten Bücher: Die Beschenkte von Kristin Cashore.
Es geht um ein Mädchen, oder eher eine junge Frau, namens Katsa. Sie lebt in einem Königreich, dass in einem (erfundenem) Land liegt, in einer Zeit die eher mittelalterlich anmutet. Das besondere ist jetzt, dass es in diesem Land sogenannte Beschenkte gibt. Diese Menschen erkennt man daran, das sie zwei verschieden farbige Augen haben (nennt man übrigens Heterochromie) und jeder dieser Menschen hat eine besondere Gabe. Etwas, dass er besonders gut kann. Das kann alles mögliche sein, Kochen, Klettern, Kämpfen, oder auch etwas total Unnützes wie den Mund besonders weit öffnen können. Unsere Katsa, hat die Gabe des Tötens und ist die Nichte des Königs. Sie kämpft unglaublich gut und muss für ihren Onkel, den König, der ziemlich brutal ist, den Auftragskiller spielen. Dann lernt sie einen anderen Beschenkten kennen, der ein Prinz aus einem anderen Königreich ist. Er schaut selbstverstänlich atemberaubend gut aus :) und die zwei verlieben sich natürlich. Das ist allerdings nicht alles, die zwei beginnen eine abenteuerliche Reise durch die Königreiche um ein grausames Verbrechen aufzudecken und so wird die Geschichte nicht dieses Verliebtes-Pärchen-Allerwelts-Einerlei sondern hat was richtig Tiefgründiges mit Spannung bis zum Ende.
Da wären wir auch schon beim zweiten Punkt: Die Kritik
Pro:
1. Die Personen. Katsa ist eine Charakter mit vielen Seiten. Ich weiß nicht recht wie ich das beschreiben soll. Man kann als Autor in ein Buch schreiben "Sie ist aufbrausend". Dann weiß der Leser, dass die Person aufbrausend ist, kann es aber nicht wirklich fühlen. Oder man kann als Autor, zwischen den Zeilen durchblicken lassen, dass die Person aufbrausend ist, indem man sie aufbrausend handeln lässt. Versteht ihr was ich meine? Es geht darum, dass Katsa nicht nur beschrieben wird, sondern, dass das Geschriebene in deinem Kopf einen bunten, fülligen, frischen, 3D Film ablaufen lässt.
2. Die Idee. An sich finde ich die Idee einfach gut. Die Idee mit den Beschenkten. Allerdings ist das ja eigentlich eine eher kleine Idee, ein kleines "Drauflegsel" auf die Teile der Geschichte, die theoretisch wirklich möglich sind. Ich finde Kristin Cashore hat diese Idee wunderbar ausgeschöpft und wirklich was draus gemacht.
3. Die Details. Kristin Cashore schafft es, mit einem Satz ein Bild in deinem Kopf zu erschaffen. Es ist wie Zauberei. Dabei schreibt sie einfach nur die Wahrheit. Sie schafft es mit einfachen Worten, Szenen einzufangen, die so wahr sind, so natürlich. Kurzes aber einschlägiges Beispiel: Bo sagt Katsa, dass er sich in sie verliebt hat:
"Und was ich fühle? Ist das nicht wichtig?" Er sagte es so kleinlaut, so unerwartet kleinlaut angesichts ihrer Bitterkeit, dass es sie beschämte. Sie setzte sich ihm gegenüber. "Bo! Verzeih mir! Natürlich ist es wichtig. Du kannst mir alles sagen, was du empfindest." Er schien plötzlich nicht zu wissen was er sagen wollte. Schaute in seinen Schoß und spielte mit seinen Ringen. Er holte tief Luft und rieb sich den Kopf, und als er ihr wieder das Gesicht zuwandte, hatte sie das Gefühl seine Augen wären nackt, sie könne direkt durch sie hindurch ins Licht seiner Seele sehen. Sie wusste was er sagen würde.
4. Der Schreibstil. Der Schreibstil ist, wie ihr vllt an dem Auszug gemerkt habt, nicht sehr modern. Aber ich finde nicht, dass das der Geschichte einen Abbruch tut. Er passt genau zu der Zeit und der Situation. Außerdem ist es eine sehr spannende Geschichte, die man schon nach kürzester Zeit gar nicht mehr weglegen möchte.
Cons:
1. Der Anfang. Mein eigentlich einziger Contra-Punkt ist der Anfang, weil natürlich muss man irgendwo eine Geschichte anfangen, ist ja logisch, und ehrlich gesagt, weiß ich auch nicht was man jetzt konkret besser machen könnte, aber ich finde, dass man, wenn man das Buch jetzt ganz neu anfängt, einen ein bisschen holprigen Start hat. Da muss man sich ein bisschen durchbeißen. Es wird alles geklärt und so, aber natürlich muss man erst mal ein bisschen Info bekommen und das ist dann alles etwas schwer verdaulich, wenn ihr versteht was ich meine. Es sind so viel Namen und Daten und Fakten und Pipapo auf einmal, dass man manchmal denkt, gleich kommt alles zu den Ohren wieder raus.
2. Das Ende. Ich kann jetzt schlecht, viel über das Ende herziehen, denn das Ende ist, wenn ich ehrlich bin, gut gewählt. Es ist realistisch und alles, aber es ärgert mich einfach jedesmal wenn ich mein Lieblingsbuch durchgelesen habe, dass es überhaupt ein Ende gibt :) Ich weiß, das ist ein richtig schlechter Contra Punkt, aber ich würde meistens gerne einfach noch mehr über die zwei Lesen. Noch mehr erleben :)
--> Mein Fazit: Ein wunderbares Buch. Mit Tiefgang und Gefühl, einer ausgeschöpften Idee. Mit einem schönen Schreibstil und einem Anfang, bei dem es sich lohnt sich durchzubeißen.
Ich merke gerade, das ich vielleicht ein anderes Buch hätte wählen sollen, für meine erste Kritik. Denn jetzt könnte man denken, ich schreibe hier Lobeshymnen auf meine Lieblingsbücher. Aber das ist nicht so. Ich werde es beweisen. Also gebt mir eine Chance und lest noch ein paar weitere Kritiken :)
Fakts:
Erscheinungsdatum: September 2009
Preis: gebunden 19,90 €, Paperback 9,99 €
Seiten: 493
Originaltitel: Graceling
Alles Liebe und möge das Glück stets mit euch sein,
Nano
Hallo Welt
Hallo Welt,
ich muss sagen ich bin aufgeregter als ich dachte. Das hier ist mein erster offizieller Blog Eintrag. Ich bin noch total unerfahren und das ganze ist ein bisschen viel für mich :) Mein Eintritt in die Bloggerwelt, Klappe die Erste.
Warum ich diesen Blog angefangen habe?
Hm... weil ich sehr gerne schreibe und weil ich der Welt meinen Stempel aufdrücken will :) Ich habe vor in diesem Blog Buch-Kritiken zu veröffentlichen.
Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung von Datenrecht und so weiter, deshalb wollte ich mal als erstes sagen, dass ich niemanden bloß stellen will. Das ist meine Meinung zu den Büchern die ich gelesen habe und die kann gerne lesen wer will, aber ich mache das - um das mal klar zu stellen- nicht, um die Autoren der Bücher runter zu machen oder so.
So, jetzt wo ich das los geworden bin, werde ich mal anfangen mich mit dem System hier vertraut zu machen. Und dann kommt mein erster Blog Eintrag :)
Alles Liebe und möge das Glück stets mit euch sein,
Nano
p.s. auf alle Preisangaben ist kein Gewähr! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und alle angaben sind Unverbindliche Preisempfehlungen.
ich muss sagen ich bin aufgeregter als ich dachte. Das hier ist mein erster offizieller Blog Eintrag. Ich bin noch total unerfahren und das ganze ist ein bisschen viel für mich :) Mein Eintritt in die Bloggerwelt, Klappe die Erste.
Warum ich diesen Blog angefangen habe?
Hm... weil ich sehr gerne schreibe und weil ich der Welt meinen Stempel aufdrücken will :) Ich habe vor in diesem Blog Buch-Kritiken zu veröffentlichen.
Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung von Datenrecht und so weiter, deshalb wollte ich mal als erstes sagen, dass ich niemanden bloß stellen will. Das ist meine Meinung zu den Büchern die ich gelesen habe und die kann gerne lesen wer will, aber ich mache das - um das mal klar zu stellen- nicht, um die Autoren der Bücher runter zu machen oder so.
So, jetzt wo ich das los geworden bin, werde ich mal anfangen mich mit dem System hier vertraut zu machen. Und dann kommt mein erster Blog Eintrag :)
Alles Liebe und möge das Glück stets mit euch sein,
Nano
p.s. auf alle Preisangaben ist kein Gewähr! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und alle angaben sind Unverbindliche Preisempfehlungen.
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