Hallo Welt,
zuerst möchte ich meiner lieben lieben A. danken, dass sie mir dieses Buch geliehen hat! Oder eher aufgezwungen :D egal, es hat sich gelohnt. Hier kommt meine Rezension zu: Kirschroter Sommer von Carina Bartsch
Es geht um eine junge Frau namens Emely. Sie ist 24, lebt in Berlin und studiert Literaturwissenschaften. Und sie hat eigentlich keine nennenswerten Beziehungen. Als ihre beste Freundin Alex zu ihrem Bruder namens Elyas, den Emely noch von früher kennt, und welcher ihr eiskalt das Herz gebrochen hat, nach Berlin zieht, sieht sie zwangsläufig auch ihn wieder. Dieser ist extrem selbstbewusst und (zugegebenermaßen) leider ein bisschen sehr gutaussehend. Er baggert sie total an, aber Emely ist sich sicher er will sie nur ins Bett kriegen. Und versucht alles, um sich nicht in ihn zu verlieben.
Kritik:
Pros:
1. Schreibstil. Gott im Himmel, dieses Buch ist verflucht gut geschrieben. Die Autorin schafft es alles so perfekt zu beschreiben, dass in deinem Hirn beim Lesen ganz von allein die passenden Bilder ausspuckt.
2. Personen. Emely ist absolut liebenswert und man kann gar nicht anders als mit ihr zu leiden und zu fühlen. (Achtung Spoiler: natürlich liebt sie Elyas, würde aber lieber sterben als das zuzugeben! Die Situationen in die sie dadurch immer wieder kommt sind einfach herzerweichend.) Elyas ist natürlich ein Rätsel für sich und auch Alex Rolle ist nicht so ganz durchschaubar gewesen für mich. Aber das macht gerade die Würze an diesem Buch aus. Es ist nicht einfach nur eine Langweilige Geschichte aus dem Leben einer Studentin, sondern eher eine extrem witzige Geschichte aus dem Leben einer Studentin :D
3. Dialoge. Die Dialoge sind spritzig und niemals so schrecklich verklemmt, dass man sich denkt, Menschen's Kinder, so spricht doch niemand!
Kontra:
1. Realitätsnähe. Einer der wenigen Punkte, die für mich zu bemängeln sind, ist die fehlende Realitätsnähe. Ja okay, es gibt schusselige Menschen und Emely ist definitiv einer davon. Und ja okay, es passieren einem solchen Menschen peinliche Dinge. Und meinetwegen ja okay, es kann auch öfters mal zu schrecklich peinlichen Situationen kommen. Aber nein nicht okay, dass es quasi ununterbrochen passiert, und Elyas sich kein bisschen darum schert. Das ist einfach so unrealistisch, dass es weh tut. Eigentlich bin ich ja immer der Meinung, das jemand der sagt: "Iiiih das les' ich nicht, viel zu unrealistisch!" den sinn eines Buches (nämlich dich in eine andere Welt zu setzten, in der im Gegenteil zu deinem Alltag alles möglich ist) nicht verstanden hat. Aber bei Büchern, in denen keine übernatürlichen Faktoren mit rein spielen und in denen nichts als der Alltag eine Rolle spielen, da ist so ein bisschen Realitätsnähe doch ganz angebracht, findet ihr nicht?
Fazit:
--> Obwohl das Buch literarisch gesehen, für den Ar... die Katz' ist, ist es doch ganz lesenswert und man könnte sagen, eine nette Abwechslung zum Alltag.
Fakten:
Erscheinungsdatum: Januar 2013
Preis: TB 9,99 €
Seiten: 512
Originaltitel: Kirschroter Sommer (wer hätte das gedacht? :D)
Alles Liebe und möge das Glück stets mit euch sein :)
Nano
P.S.: wie immer auf keine Angabe gewähr!!
Hallo Welt,
ich war irgendwie schon ewig nicht mehr hier. Ich hatte wundertolle Ferien und ich hoffe so extrem, dass das Wetter endlich mal Juni like wird und nicht so November mäßig... Aber wisst ihr was auch komisch ist? Ich genieße den Regen auch mal. Der Geruch, wenn es regnet ist unbezahlbar. Die Natur saugt sich voll mit Wasser und das grün, das meine Stadt zu bieten hat, ist kräftig und nicht so schwächlich ins braun neigende wie sonst. Ich denke, wir werden einen blütenreichen Sommer haben. Das Buch das ich heute rezensieren werde, heißt "Kuss des Tigers" und ist von Colleen Houck.
Es geht um ein Mädchen namens Kelsey. Sie ist Waise und lebt bei Pflegeeltern, die sehr nett sind. Sie nimmt einen Ferienjob bei einem Zirkus an und hilft dort unteranderem sich um einen weißen Tiger zu kümmern. Später stellt sich aber heraus, dass dieser Tiger in Wahrheit ein indischer Prinz ist. Auf ihm und seinem Bruder lastet ein Fluch und Kelsey ist die Auserwählte die ihn als einzige retten kann. Selbstverständlich verlieben sich die zwei.
Kritik:
Pro:
1. Schreibstil. Alles in dem Buch ist mega gut beschrieben. Die Wörter, von denen Colleen gebrauch macht, treffen die Situation immer so präzise, wie.. mir fällt kein Vergleich ein :D sehr sehr präzise eben. Ich mach einfach mal ein Beispiel: - kurz nachdem er sie das erste mal geküsst hat, denk sie:
"... wenn es stimmt, und der Kuss eines Mannes seine Unterschrift ist, ist Rens Unterschrift markanter als John Hancock's berühmter Schriftzug unter der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung..."
Für Sätze, wie diesen, liebe ich das Buch.
2. Personen. Es ist schwer zu erklären, aber Frau Houck hat es echt drauf. Ich glaube, ich habe schonmal versucht zu erklären, was ein guten Buch ausmacht. Ich finde der Unterschied zwischen guten Autoren und schlechten Autoren liegt darin, wie sie etwas rüberbringen. Ein schlechter Autor schreibt über eine Person (z.B.) "Er ist ehrgeizig." Dann weißt du zwar, dass die Person eben ehrgeizig ist, aber du kannst es nicht spüren. Ein guter Autor dagegen, lässt die Person ehrgeizig handeln, sodass du feststellst, meine fresse, der Typ ist ja echt ehrgeizig. Das ist was es ausmacht. Und die Autorin, bringt Meisterhaft die Eigenschaften, der Personen ans Licht ohne einfach zu sagen: er ist so und so und so, sondern man lernt jede Person aufs Neue kennen. Das gibt der Geschichte etwas ungemein realitätsnahes.
Contra:
1. Kelsey. Ja ich benenne diesen Contrapunkt nach der Hauptperson. Ich finde manchmal handelt sie richtig unlogisch. Sie ist außerdem ein bisschen zu gut für meinen Geschmack. Sie ist ein bisschen zu perfekt. Immer so Hilfsbereit und Nett und Freundlich und Süß und Höflich und Liebenswert und bla und bla und bla. Und was das unlogisch betrifft, achtung jetzt kommt ein Spoiler, für alle die das Buch noch lesen wollen lest einfach beim nächsten Punkt weiter: Kelsey verlässt Ren am Ende, weil sie denkt, dass sie nicht gut genug für ihn ist. Ren allerdings beteuert immer wieder das er sie liebt und man merkt es ihm so krass an dass er sie liebt, aber sie geht trotzdem. Sie verrennt sich so in ihr an den Haaren herbeigezogenes Problem, dass es schon fast komisch ist.
Fazit:
--> Gutes Buch, absolut lesenswert, geschrieben mit meisterhaftem Witz und leisem Spott. Wenn man sich dem Ende des ersten Buches nähert, sollte sichergestellt werden, dass man das zweite zur Hand hat, wenn ihr versteht was ich meine ;)
Fakts:
Erscheinungsdatum: Januar 2012
Preis: 16,99 €
Seiten: 540
Originaltitel: Tiger's Curse (bisschen langweilig oder?)
P.S.: Ich glaub's ja nicht! Ich hab Tiger mehrmals mit "ie" geschrieben. Ich Dummkopf :D Aber keine Sorge, hab's ausgebessert :D
Alles Liebe und möge das Glück stets mit euch sein :)
Nano
Hallo Welt,
ich bin grad richtig schlecht drauf und um mich abzulenken dachte ich, ich schreib hier mal wieder was. Ich merke zwar, dass hier fast niemand was liest aber das soll mir jetzt mal egal sein. Ich stell mein Zeug rein, und wer will kann's lesen, wer nicht, der lässt es eben. Heute kommt die Rezension zu "Die Fünf Leben der Daisy West" von Cat Patrick
Es geht um ein Mädchen namens Daisy, dass in Teil eines Medizinischen Versuchsprojekt ist. Das Medikament heißt Revive und holt tote zurück ins Leben. Daisy ist schon fünf mal gestorben und man steigt nach ihrem fünften Tod in ihr Leben ein. Da niemand von dem Versuch erfahren darf muss sie jedes mal umziehen. Diesmal ist aber alles anders, denn sie findet eine Freundin und verliebt sich zum ersten mal. Allerdings kann es ja sein, dass sie bald wieder umziehen muss und außerdem darf sie niemandem etwas erzählen... Das Buch erlangt an Tiefgang als sich herausstellt, dass ihre neue beste Freundin Krebs hat und sterben wird. Allerdings kann man mit Revive keine Menschen retten die an Krebs oder anderen Krankheiten oder an starken Verletzungen sterben. Daisy steht vor der Frage, ob sie Matt und/oder Audrey von Revive erzählen soll und hadert außerdem mit sich selbst, wie fair es ist, dass sie schon zum fünften mal lebt und Audrey gleich nach dem ersten Tod tot sein soll. Für immer.
Kritik:
Pro:
1. Geschichte: Die Idee fand ich sehr ansprechend gestaltet, da es alles sehr real wirkte und das mit Revive sozusagen nur ein kleines "Drauflegsel" auf die Realität war.
2. Dialoge. Der Roman ist wirklich gut geschrieben. Es kommt einfach alles sehr glaubwürdig herüber. Es ist so real formuliert, dass man sich nicht wundern würde, wenn man am nächsten Tag in der Zeitung ließt, dass man ein neues Medikament kaufen kann, dass Tote wiederbelebt.
3. Kurz und Knackig. Der Roman ist nicht sehr lang und ich lese ja aus Prinzip am liebsten dicke Bücher, weil ich da mehr zu tun hab, aber in dem Fall ist es gut so wie es ist. Hätte man das ganze künstlich in die Länge gezogen, wäre es echt mistig geworden. Aber da ist nichts geschönt und nichts gedehnt. Es ist einfach nur eine eher kurze Geschichte und das passt einfach so.
Cons:
1. Spannung. Ich finde das Buch insgesamt nicht besonders spannend. Und Daisy hat immer so verdammt viel Glück, dass es schon fast unglaubwürdig ist. Sie bekommt fast immer was sie will - in kürzester Zeit (Achtung Spoiler: Nur was Audrey angeht nicht wirklich). Bei Matt hat sie innerhalb kürzester Zeit Glück und auch zum Beispiel, dass ihre Lieblingsband, genau an ihrem Geburtstag, in ihrer Stadt ein Konzert gibt, und sie noch Karten für sich, Matt, Audrey und noch so einem Typ bekommt, ist absolut unrealistisch. Aber egal.
2. Locker. Daisy geht manchmal so leichtfertig mit den Dingen um, dass es mich ein bisschen nervt. Sie nimmt vieles zu sehr auf die Leichte Schulter und wenn sie dann plötzlich mal vor einem richtigen Problem geht, wird sie schnell Melodramatisch. Das ist bisschen nervlich.
Fazit:
--> Ein niedliches Buch für den kleinen Hunger und die Langeweile zwischen der Lektüre echter Bücher. Ich hab es mir aus der Bücherei ausgeliehen und war froh, dass ich es mir nicht gekauft habe. Es war ganz nett, aber nichts wofür ich mein Taschengeld ausgeben würde, oder einen Geburtstagswunsch drauf verwenden würde.
Fakts:
Erscheinungsdatum: August 2012
Preis: 14, 99 €
Seiten: 304
Originaltitel: Revived (unkreativ wie ich finde --> das Mittel heißt Revive was soviel heißt wie "beleben" und Revived bedeutet "belebt"... sehr unspannend wie ich meine...)
Alles Liebe und möge das Glück stets mit euch sein,
Nano
Hallo Welt,
ich hab schon ewig nicht mehr geschrieben, weil ich sehr beschäftigt war und irgendwie habe ich außerdem das Gefühl, dass hier so wie so niemand liest außer meiner Mum (I love you, TOO)... Aber ich dachte, Hopp jetzt Nano, so schnell gibst du doch sonst nicht auf! Und auch meine liebe beste Freundin meinte sie schaut sich den Blog mal an & da dachte ich, Los jetzt, schnell noch was posten, sonst ist es so leer. Naja genug Geschwafel, hier kommt die Rezension zu einem meiner Lieblingsbücher: Die Rebellion der Maddi Freeman von Katie Kacvinsky
Es ist mal wieder eine meiner geliebten Zukunftsvisionen. Maddi lebt in einer völligen Cyber Welt. Alles ist digitalisiert. Sogar die Schule läuft nur noch am Computer ab. Dieses Gesetzt der Digital School hat ihr Vater verankert. Allerdings ist Maddi damit gar nicht einverstanden. Sie hat vor ein paar Jahren schon einmal gegen das System rebelliert, was zu einer Vertrauenskrise in ihrer Familie geführt hat. Jetzt hat sie in einem Chat Justin kennengelernt. Er überredet sie, sich mit ihm offline zu treffen und es kommt wie es kommen muss: Sie verliebt sich in ihn. Justin ist aber auch ein Rebell - sozusagen der Ober-Rebell - und hätte Maddi gerne auf seiner Seite.
Kritik:
Pro:
1. Die Charaktere. Maddi ist ein unglaublich liebenswürdige Person. Es ist schwer zu erklären, aber ich konnte sehr gut mit ihr fühlen und mich von Anfang an gut mit ihr identifizieren. Das ist natürlich ein riesiger Pluspunkt bei einem Buch, wenn man sich mit der Hauptperson anfreunden kann. An Maddi ist einfach toll, dass sie sehr viel nachdenkt und nicht einfach drauf los stürmt. So kann man ihre Handlungen wunderbar nachvollziehen und jeder der schon einmal verliebt war, kann verstehen wenn sie einmal etwas unlogisch handelt :)
2. Die Schreibstil. Es ist in einem flockig leichtem Stil geschrieben, der das Verständnis erleichtert. Allerdings verleitet er dazu, dass Buch nur so "runter zu schlingen". Ich habe es zweimal hintereinander gelesen. Einmal weil es so spannend war, sehr schnell, und dann noch einmal für die Details.
3. Kopfkino. Ich liebe es, wenn ein Buch ein Bild in deinem Kopf entstehen lässt. Aber dieses Buch lässt einen richtigen High-Definiton-3-D-Blockbuster ablaufen. Zumindest in meinem Kopf :) Die Autorin erzählt wunderbar anschaulich. Da die Dialoge hübsch kurz-knackig sind, gibt es keine dieser peinlichen Momente, in denen man sich denkt: Oh mein Gott, wer redet bitte so??
( 4. Justin. Also es tut mir sehr leid, aber ich muss das jetzt einfach mal so sagen. Eine meiner besten Freundinnen und ich, lieben beide dieses Buch (sie hat mir auch den zweiten Teil geliehen - Rezension folgt - T. ich hab dich lieb!) und sie meinte ihr wäre es genau so gegangen. Wie schon in Punkt 3. erwähnt, regt das Buch unheimlich deine Fantasie an. Bei uns beiden führte das dazu, dass wir uns Justin unglaublich heiß vorstellten. Maddi ist sehr realistisch veranlagt, sieht die Dinge kritisch und ungeschminkt. Schon allein deshalb muss Justin heiß sein. :) )
Cons.
1. Zeit. Der einzige Kontrapunkt der mir einfällt ist, dass manchmal so in einem Nebensatz erwähnt wird, dass jetzt wieder zwei Tage vergangen sind, an denen nichts erwähnenswertes passiert ist. Ich finde es ist wichtig, dass diese Tage zwischendrin vorkommen, weil es sonst alles zu schnell wäre, zu sehr schlag auf schlag. Und Maddi braucht ja auch Zeit zum Nachdenken. Ich finde aber, man hätte ruhig etwas mehr über diese Tage schreiben können. Nicht einfach nur: "Zwei Tage später...". Denn das reißt einen so raus irgendwie. Ich kann das nur schlecht beschreiben. Es ist wie als würde man die Geschichte eigentlich auf einem Zeitstrahl miterleben, Ereignis nach Ereignis, und dann fehlen plötzlich zwei Tage. Versteht ihr? So als ob man immer in der selben Geschwindigkeit vorankommt und plötzlich wird man zwei Tage weiter geschubst.
2. Cover. Das Cover an sich ist toll, also das Motiv. In schwarz-weiß wäre das der Burner! Oder auch in Rot oder Lila oder Grün... Aber dieses rosa macht mich fertig. Es passt GAR NICHT zu dem naturell von Maddi. Sie ist stark und kämpferisch und verliebt und mal glücklich und mal traurig und mal einsam und so Temperamentvoll. Aber doch nicht rosa!?!
Fazit:
--> Das Buch ist richtig richtig gut geschrieben, die Geschichte ist logisch, herzallerliebst und gut durchdacht. Bei Cover hat man sich etwas in der Farbe vergriffen, aber sonst ist es Top. Lest es, wirklich, lest es Leute!
Fakts:
Erscheinungsdatum: Dezember 2011
Preis: gebunden: 15,99 €
Seiten: 368 - also eher putzig :)
Originaltitel: -
Alles Liebe und möge das Glück stets mit euch sein,
Nano
Hallo Welt,
wie schon erwähnt, hatte ich ein paar Bücher fertig zu lesen. Liberty 9 hab ich ja schon Rezensiert. Hier kommt die nächste Kritik. Diesmal Seelen von Stephanie Meyer. (Twilight Autorin, für alle die das nicht wissen).
In dem Buch geht es um unsere Welt in der Zukunft. Eine neue Spezies ist eingefallen. Sie nennen sich Seelen und übernehmen den Körper der Menschen und Leben als neue Personen in den Menschen weiter. Es gibt nicht mehr viele Menschen, die noch "umbeseelt" sind. Eine davon ist Melanie Stryder, ihr kleiner Bruder Jamie und Jared (ihr Freund). Doch dann wird Melanie gefasst und die Seele Wanderer kommt in ihren Körper. Melanie verschwindet aber nicht und bald werden die beiden Freunde und machen sich auf die Suche nach Jamie und Jared. Wanderer (oder Wanda wie sie später genannt wird, sie ist übrigens weiblich) verliebt sich dann aber in Ian. Und das große Dilemma ist dann natürlich, dass Melanie Jared liebt und Wanda Ian, sie ja aber beide im selben Körper leben. Noch dazu müssen sich die ganzen Wiederständler verstecken vor den "Suchern" der Seelen, die alle Menschen besetzten wollen.
Kritik:
Pros:
1. Charaktere. Die Personen in dem Buch sind wunderbar vielfältig gestaltet, mit Liebe ausgedacht und liebevoll mit eigenen Charakterzügen versehen. Es gibt einen zauberhaften Mix aus verschiedenen Eigenschaften in jeder Person. Es macht ungeheuren Spaß im Laufe der Zeit mehr und mehr über die Personen zu lesen. Jede Person ist so einzigartig und individuell wie eine echter Mensch.
2. Geschichte. Ich finde die Idee ist ganz erstaunlich. Es ist so etwas noch nie da gewesenes. Und damit meine ich nicht nur die erste Vierecksbeziehung mit nur drei Personen sondern auch die Seelen die so andersartig sind, als wir Menschen.
3. Realität. Obwohl die Seelen und all die anderen Welten von denen immer wieder die Rede sind, nicht wirklich existieren, schreibt Stephanie Meyer darüber, als gäbe es nichts normaleres auf der Welt und es wäre die reine Wahrheit und Realität. Diese eigentlich im wahrsten Sinne des Wortes unglaubliche Geschichte, wird so gut und bildhaft dargestellt, als stünde man mitten drin.
4. Dialoge. Nichts ist blöder, als unrealistische Dialoge in denen die Menschen - Pardon: oder Seelen -beispielsweise so unwirkliche Dinge wie: "Oh Schreck" oder "Oh je mi ne" sagen. Bei Frau Meyer gibt's sowas nicht. Die Dialoge überzeugen mit frischer Leichtigkeit und wahrheitsgetreuem Weltbild.
5. Ende. Das Ende ist wunderbar gewählt: ein bisschen offen, ein bisschen traurig, ein bisschen zärtlich, ein bisschen glücklich. (Achtung Spoiler: alles in allem ein Happy End!)
Cons:
1. Der Anfang. Die ersten hundert Seiten oder so, sind richtig furchtbar. Es geht irgendwie nicht voran und man langweilt sich und bäh. Immer wenn ich das Buch nochmal lese überschlage ich die ersten Seiten und fange etwa nach dem ersten viertel an :)
Fazit:
--> Es lohnt sich wirklich absolut sich durch den Anfang durchzubeißen, denn nach dem etwas schweren Einstieg folgt eine atemberaubende Geschichte, die zum mitfiebern, mit weinen, mit lachen mehr als einlädt. Schon nach kürzester Zeit ist es absolut unmöglich das Buch wieder wegzulegen.
Mit P.C.Cast 's Worten: ich liebe-liebe-liebe es!
Fakts:
Erscheinungsdatum: August 2008
Preis: gebunden 24,90 € Paperback 9,99 €
Seiten: 912
Originaltitel: The Host
Alles Liebe und möge das Glück stets mit euch sein,
Nano
Hallo Welt,
ich habe jetzt irgendwie schon länger nicht mehr geschrieben, weil ich unbedingt ein paar andere Dinge erledigen musste, unter anderem ein paar Bücher fertig lesen. Hier kommt die erste Rezension: Liberty 9 - Sicherheitszone von Rainer M. Schröder.
Es geht um ein Mädchen namens Kendira, dass in einer Art Dorf lebt (Liberty 9) und dort einen sehr hohen Rang bekleidet. Sie bekommt eine sehr gute Ausbildung, u.a. Kampftraining, Maschinenbau und so Zeug wie Klettern, und ist überzeugt, dass das alles einem höheren Zweck dient zu dem sie auserwählt wurde. Allerdings gibt es auch einige viele, die es nicht so gut getroffen haben, und die jetzt als sogenannte Servanten, Sklaven ähnliche Diener, ihr Dasein fristen. So einer ist auch Dante, der es schließlich schafft Kendira aufzurütteln und sie zu überzeugen mit ihm aus der "Sicherheitszone", die wohl eher eine Art Gefängnis ist, zu fliehen. Allerdings will Kendira auch ihre anderen Freunde mitnehmen.
Meine Meinung:
Pros:
1. Die Geschichte. Ich fand die Idee an sich eigentlich sehr gut. Ich lese persönlich sehr gerne so Zukunftsgeschichten, aber was mich hier wiederum gestört hat ist, dass sehr viele Fragen nicht beantwortet werden. Allerdings gibt es einen Zweiten Band, der angeblich alles beantwortet. Auch wird die Idee meiner Meinung nach nicht hinreichend ausgeschöpft, aber vllt ja im zweiten Teil...
2. Bestimmte Szenen. In sämtlichen Klappentexten die ich finden konnte, wird eine weiter Person - die eigentlich sehr wichtig ist wie ich finde - überhaupt nicht erwähnt. Nämlich Carson. Er ist ein Typ, der aus den selben Verhältnissen kommt wie Kendira und (groooße Überraschung: genau wie Dante) in sie verliebt ist. Ich finde manche Szenen, in denen beschrieben wird, wie er sich um sie bemüht, richtig süß.
3. Cover. Das ist jetzt eigentlich ein kleiner Punkt, aber ich muss jetzt einfach erwähnen, dass ich das Cover richtig cool finde. Ich finde Cover und Titel bei einem Buch irgendwie schon auch wichtig, weil sie ja das sind, was einem als erstes ins Auge fällt und einen in der Buchhandlung überhaupt dazu bewegt, ein Buch erstmal in die Hand zu nehmen. Obwohl man bedenken muss, dass es ziemlich viele Bücher gibt, die sehr schön sind, aber unpassende und/oder hässliche Cover bzw. Titel haben.
Cons:
1. Schreibstil. Der Schreibstil, war irgendwie komisch, finde ich. Ich weiß grad nicht wie man das nennt, wenn es keinen Ich-Erzähler gibt, sondern der Autor wie "Gott" ist und so aus der Vogelperspektive beschreibt, aber trotzdem nur die Gefühle und Gedankenwelt einer Hauptperson kennt. - Hätte ich mal besser im Deutschunterricht aufgepasst :D, vllt mache ich nach den Ferien einen Nachtrag, wenn ich meine Deutschlehrerin danach gefragt habe. - Aber was mich wirklich genervt hat ist, dass der in ein paar Kapiteln plötzlich die Person gewechselt hat, man aber erstens, bis zum ende nicht erfährt wer diese Person ist, und es zweitens, schwer ist, sich so in Kendira hineinzuversetzen.
2. Sprünge. Manchmal hat Kendira schön viel nachgedacht und man hatte das Gefühl, genau zu wissen, warum sie reagiert wie sie eben reagiert. Aber manchmal hat sie das gar nicht gemacht und man hat ein bisschen das Gefühl, dass der Autor da beim schreiben eine Pause eingelegt hat, und nicht mehr so richtig weiß, was er als letztes geschrieben hat und aus versehen in der Handlung ein bisschen zu weit hinten wieder ansetzt. Versteht ihr? Es sind so kleine Sprünge die nicht gerade gut dazu beitragen, dass man das Buch gut Versteht.
3. Rechtschreibung und Satzbau. Meine Güte, es sind mir in einem Buch noch nie so viele Rechtschreibfehler und Satzbau-Fehler aufgefallen! Entweder überlese ich die sonst, oder in dem Buch waren einfach unglaublich viele. Oft ist es, als hätte da nur jemand die Autokorrektur angehabt während dem schreiben und dann sind durch Tippfehler andere Wörter entstanden als geplant waren. Außerdem war der Satzbau manchmal so komisch, dass man regelrecht über die Wörter stolperte und und den Satz mehrmals lesen musste bis man ihn verstanden hatte. (Das kann jetzt natürlich auch einfach an mir liegen, aber vllt geht des anderen ja auch so.)
4. Informationsflut. Am Anfang bin ich nur sehr schwer in das Buch reingekommen, weil eine regelrechte Informationsüberflutung statt fand. Das Buch beginnt quasi mitten in der Handlung und es kommen so viele neue Begriffe vor, von denen man nicht weiß was sie a) bedeuten und b) ob sie wichtig sind und c) ob man sie sich unbedingt merken muss. Das hat dazu geführt, dass ich eigentlich alles überschlagen hab und mir gedachte habe, wenn ich was nicht kapiere Blätter ich noch mal zum Anfang zurück und lese den noch mal.
5. offene Fragen. Dieses Buch lässt gefühlte eine Million fragen offen und das nervt schon irgendwie. Ich mein, gut, es gibt einen zweiten Teil, aber wie ihr an meinen vielen Cons sehen könnt, bin ich komischerweise gar nicht so wirklich geneigt, den zweiten Band zu lesen. Was mich außerdem aufregt ist, dass Kendira ja eigentlich zwischen den beiden Jungs (Carson und Dante) steht, aber eigentlich nie auf die Idee kommt, sich Gedanken darüber zu machen, welchen sie jetzt eigentlich haben will. (Achtung Spoiler: sie küsst beide ziemlich zeitgleich, fühlt bei Dante dieses berauschende Kribbeln aber bei Carson nicht so richtig, weshalb eigentlich schon klar ist, dass sie Dante wählen wird, allerdings ist sie sich ganz und gar nicht im klaren darüber, macht sich aber auch keine Gedanken.)
--> Fazit: Ein äußerlich schönes Buch, das nicht so recht hält was es verspricht, da die Idee nicht ausgeschöpft wird und es wäre auch ganz schön gewesen, wenn der Korrektur Leser sich etwas mehr Mühe gegeben hätte. Ich persönlich kann mit dem Buch nicht so viel Anfangen & würde es nicht unbedingt weiterempfehlen.
Fakts:
Erscheinungsdatum: August 2012
Preis: 18;99 €
Seiten: 490
Originaltitel: -
Alles Liebe und möge das Glück stets mit euch sein,
Nano
Hallo Welt,
Und hier kommt noch eine Rezension, Langeweile lässt grüßen :) Okay zugegeben, langsam bin ich echt süchtig. Buch: Die Teeprinzessin von Hilke Rosenboom
Es geht um ein Mädchen namens Betty. Das Buch spielt in Jahre 1859 zur Zeit der Opium Kriege in China. Betty liebt Tee und hat eine unglaublich feine Nase. Durch eine Reihe unglücklicher Ereignisse muss bzw. darf Betty eine Reise antreten. Auf dieser Reise trifft sie ihren geliebten John Fracis Jocelyn immer mal wieder, der - wie sollte es anders sein - Teehändler ist. Sie ist überglücklich als sie ihn trifft, da sie ihn dann aber sieht wie er eine andere Frau umarmt, reist sie schnell wieder ab und macht eine sehr sehr lange, abenteuerliche Reise durch ganze Welt um das ursprüngliche Ziel ihrer Reise alleine zu erreichen.
Rezension:
Pros:
1. Die Geschichte. Die Geschichte ist unglaublich süß. Das muss man einfach so sagen. Eine andere Beschreibung gibt es einfach nicht.
2. Die Charaktere. Betty ist ein liebeswertes Geschöpf und man muss einfach wissen wie ihre Geschichte ausgeht. Die Autorin Hilke Rosenboom schreibt so unverfänglich über die verschiedene Charaktere, dass es fast so scheint als würde man die Leute selbst kennenlernen.
Cons:
1. Realität. Leute, ich sags nur ungern, aber die Geschichte ist einfach insgesamt so unrealistisch, dass es schon fast wieder komisch ist :) Das sie diese Reise vor allem mit der kompletten Menge Tee, die sich auf zig Kisten bezieht, übersteht, ist so unrealistisch!
Fazit:
--> Das Buch ist total süß und wunderbar leicht zu lesen. Man kann es sanft auf einen Rutsch durchlesen ohne das es sich zu lange zieht. Wenn man sich voll auf die Geschichte einlässt und sich nicht daran stört, dass diese extremst unrealistisch ist, ist es eine gelungene Reise-Abenteuer-Freundschaft-Liebes Geschichte.
Fakts:
Erscheinungsdatum: Januar 2010
Preis: Paperback 8,95
Seiten: 448
Originaltitel: Die Teeprinzessin (--> deutsche Autorin)